FAQs

1. Wie viel Fläche Wald muss für ein Windrad in Klepsau oder Neunstetten gerodet werden?
(Ein Bürger aus Horrenbach.)

Antwort: 7000 qm pro Windrad in der Bauphase. 4000 qm können nach der Aufstellung an Ort und Stelle wieder aufgeforstet werden. 3000 qm bleiben dauerhaft an dieser Stelle gerodet. Für diese Fläche muss an einer anderen Stelle eine Ersatzfläche geschaffen werden. Pläne zu Ersatzflächen gibt es bisher nicht.

2. Wenn der Ortschaftsrat nach dem Mehrheitswahlrecht (ohne offiziellen Listenvorschlag) gewählt wird, dann darf jeder Wähler jedem wählbaren Bürger auf dem Wahlzettel eine Stimme geben. Darf ein gewählter Bürger die Wahl ablehnen?

(Eine Bürgerin aus Neunstetten)

Antwort: Grundsätzlich nein. Nach § 15 Gemeindeordnung haben die Bürger die Pflicht, eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Gemeinde (eine Wahl in den Gemeinderat oder Ortschaftsrat, …) anzunehmen.

Eine Ablehnung ist nur nach § 16 Gemeindeordnung möglich. (geistliches Amt, öffentliches Amt, 10 Jahre lang Ortschafts- oder Gemeinderat, berufliche Abwesenheit, Krankheit, älter als 62 Jahre, Pflege eine Familienangehörigen)

3. Wie stehen die Freien Wähler zur Schaffung von seniorengerechten Wohnungen oder betreuten Wohneinrichtungen für Senioren?

(Ein Bürger aus Krautheim)

Antwort: Das zunehmende Älterwerden der Krautheimer Bevölkerung macht diese Wohnformen notwendig. Wir sehen es aber nicht als Aufgabe der Stadt an, eine solche Einrichtung zu bauen oder zu betreiben. Private Investoren müssen aber durch die Stadt gefunden und ermuntert werden, derartige Einrichtungen zu schaffen und zu betreiben. Der für uns vorrangige Standort ist Krautheim Tal. Die bestehenden Einkaufsmöglichkeiten sind fußläufig erreichbar. Eine pflegerische Versorgung könnte auch durch die zwei bestehenden Pflegedienste erfolgen.

4. Was tun die „Freien Wähler“ für Klepsau?

(Ein Bürger aus Klepsau)

Antwort: In Klepsau ermöglichen die „Freien Wähler“ durch die Aufstellung von 3 Kandidaten eine Wahl zum Gemeinderat. Die gewählten Gemeinderäte haben sehr deutlich auf die Probleme im Teilort aufmerksam gemacht. Wir sind für den Erhalt der unechten Teilortswahl. Die Ortschaften sind uns wichtig. So besuchen unsere Gemeinderäte die Teilorte auch während der Wahlperiode. Wahlversprechen oder Geschenke machen wir aber vor der Wahl nicht.

5. Die Kindergartenkinder aus Altkrautheim und Oberginsbach können mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Kindergarten nicht erreichen. Ist mit der Wiedereinrichtung des Kindergartentransportes zu rechnen?

(Ein Bürger aus Altkrautheim)

Antwort: Das Landratsamt hat im Rahmen der Haushaltskonsolidierung 2009 die Beendigung aller Freiwilligkeitsleistungen der Stadt gefordert, so wurde der Kindergartentransport beendet. Eine Wiedereinführung ist derzeit nicht geplant. Die unterschiedlichen Betreuungsangebote im Kindergarten wie Krippengruppe, verlängerte Öffnungszeiten und Ganztagesbetreuung erschweren die Wiedereinführung. Kindergartenkinder aus dem Ginsbachtal gehen auch nach Krautheim in den Kindergarten. Zur genauen Beurteilung der  Kosten werden wir die Stadtverwaltung um eine Stellungnahme bitten.